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Mastzellen regulieren entzündliche, insbesondere allergische Reaktionen

Team:

Marcus Maurer, Frank Siebenhaar

Partner:

Prof. Dr. med. Martin Metz und Prof. Dr. Stephen Galli, Pathologie Stanford, Dr. Gibbs, Dermatologie, Lübeck

Sponsor:

DFG SFB 548 Projekt B10

Ziel:

Die Aktivierung von Mastzellen ist entscheidend für die Induktion kutaner Entzündungsreaktionen (kER) im Rahmen allergischer, autoimmunologischer und infektiöser Hauterkrankungen. Weitgehend unklar ist, welche Mechanismen neben IgE für die Aktivierung von MZ verantwortlich sind. Bei der Suche nach solchen Signalen haben wir in ersten Untersuchungen Endothelin-1 (ET-1) als viel versprechenden Kandidaten identifiziert: 1) ET-1 ist einer der potentesten Aktivatoren kutaner MZ. 2) Die ET-1-Expression residenter Hautzellen wird nach Induktion von Entzündungsreaktionen rasch und stark hochreguliert. 3) Eine ET-1-induzierte kER ist MZ-abhängig.

Die geplanten Untersuchungen sollen erstmals die Interaktion von MZ und ET-1 bei der Induktion kER charakterisieren und insbesondere den Mechanismus ET-1-vermittelter MZ-Aktivierung identifizieren. Wir werden zuerst testen, mittels welcher Rezeptoren murine MZ durch ET-1 aktiviert werden und ob/wie MZ hierauf mit Mediatorfreisetzung, Proliferation, Migration und Differenzierung reagieren. Wir wollen zweitens prüfen, ob ET-1 für die Aktivierung von MZ im Rahmen allergischer oder bakteriell induzierter muriner kER pathogenetisch relevant ist. Außerdem interessiert uns, ob (und wenn ja wie) menschliche MZ durch ET-1 aktiviert werden.

Gesamtziel ist es nachzuweisen, ob ET-1 zu den lange und viel gesuchten Signalen gehört, die für die Aktivierung von MZ bei kER verantwortlich sind. Wenn dies so ist und wir zeigen können, wie ET-1 MZ aktiviert, könnte der Einsatz von entsprechend wirksamen ET-1-Antagonisten eine sinnvolle Strategie für die Behandlung MZ-vermittelter entzündlicher Hauterkrankungen darstellen.

Team:

Markus Magerl, Frank Siebenhaar, Marcus Maurer

Partner:

-

Sponsor:

Otto Eppenauer und Lieselotte Gutzeit Stiftung, ECARF

Ziel:

MZ lösen im Rahmen vieler allergischer und infektiöser Prozesse starke Entzündungsreaktionen aus und die Zahl an Mastzellen ist hierbei häufig stark erhöht. Sensorische Nerven setzen nach Aktivierung zahlreiche Neuropeptide frei, die Juckreiz auslösen und die Proliferation von Keratinozyten und Fibroblasten modulieren können. Bei vielen entzündlichen Prozessen scheinen Mastzellen und sensorische Nerven der Haut zu interagieren, z.B. indem Mastzell-Mediatoren sensorische Nerven aktivieren oder indem die Produkte sensorischer Nerven die Antworten von Mastzellen modulieren.

Um im Detail zu prüfen, wie Mastzellen, sensorischen Nerven und deren Interaktion entzündliche Reaktionen induzieren, wollen wir zunächst in vitro klären, welche Produkte sensorischer Nerven zu einer Degranulation von Haut-Mastzellen führen und ob Mastzell-Mediatoren Vorläuferformen von proinflammatorischen Nervenprodukten (Neuropeptide) aktivieren können. Wir wollen außerdem wissen, welche Folgen eine spezifische Aktivierung von Mastzelle und/oder sensorischen Nerven langfristig haben. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen der Interaktion von Mastzellen und sensorischen Nerven könnten helfen, die Pathogenese verschiedener entzündlicher Dermatosen aufzuklären und könnten so zur Optimierung bestehender und zur Entwicklung alternativer Therapiekonzepte für Patienten mit entzündlichen Hauterkrankungen führen.

Team:

Marcus Maurer

Partner:

Pro. Dr. Dr. Silvia Bulfone-Paus und Dr. Zane Orinska, Forschungszentrum Borstel, Martin Metz, Pathologie Stanford

Sponsor:

ECARF

Ziel:

Ein möglicher therapeutischer Ansatz anti-allergischer Substanzen ist die Inhibition Mastzell-vermittelter Entzündungsreaktionen. Im Rahmen dieses Projektes soll nach inhibitorischen Signalen für Mastzellen gesucht werden und deren zugrunde liegende Mechanismen sollen genauer charakterisiert werden. Im Mittelpunkt der Fragestellung stehen hierbei von MZ exprimierte Membranproteine, die aufgrund ihrer Assoziation mit anderen Oberflächenmolekülen (u.a. Ig-Rezeptoren) möglicher Weise zu einer Inhibition IgE-vermittelter Reaktionen führen.

Team:

Hans-Jürgen Peter, Marcus Maurer

Partner:

Hanau, MacLachlan, Kinet

Sponsor:

Stiftung Rheinland-Pfalz für Innovation

Ziel:

Ziel dieses Projektes ist es zu klären ob eine Typ-I-Allergie gegen "Selbst" zu Krankheitszeichen führen kann. Hierfür haben wir im humanen System nach IgE-Antikörpern gegen körpereigene Antigene gesucht und wir haben tatsächlich auch solche "autoallergischen" Antikörper gefunden. Derzeit versuchen wir, die Funktion dieser Antikörper zu charakterisieren und deren klinische Relevanz zu demonstrieren.

Offene Sprechstunde

Wir bieten ab sofort keine offene Sprechstunde am 1. und 3. Mittwoch des Monats mehr an!

Patienten ohne Termin können nicht mehr aufgenommen werden (natürlich erhalten Notfallpatienten eine Notfallbehandlung). Wir führen statt dessen demnächst für unsere allergologische Sprechstunde am 1. und 3. Mittwoch des Monats eine Online-Terminbuchung ein. Sie können Ihren Termin dann auf diesen Seiten selbst buchen.

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Online-Patientenbefragung

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