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Forschungsschwerpunkt Autoimmunität

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter:

  • Prof. Dr. med. Margitta Worm
  • Dr. med. Hae-Hyuk Lee, Prüfarzt in klinischen Studien
  • Dr. med. Dirk Tomsitz, Prüfarzt in klinischen Studien
  • Dr. med. Richard Stefaniak

Antithymozytenglobulin (ATG, Thymoglobulin®) vermittelt eine immunsuppressive Wirkung über die Depletion von T-Zellen und wird seit Jahren erfolgreich zur Vermeidung von Abstoßungsreaktionen bei Transplantationen eingesetzt. Jüngere Arbeiten zeigten, dass das Wirkungsspektrum weitaus vielfältiger ist als bislang angenommen. In diesem Projekt wird der Einfluss von ATG auf die humorale Immunantwort untersucht, mit dem Ziel neue Therapieansätze für Patienten mit Autoimmunerkrankungen zu entwickeln.

(Ansprechpartnerin: Prof. Dr. med. M. Worm)

Der Pemphigus vulgaris ist eine blasenbildende Erkrankung, bei der es durch Autoantikörper gegen Adhäsionsmoleküle zur intraepidermalen Blasenbildung an Haut und Schleimhäuten kommt. Die Charakterisierung der antikörperproduzierenden antigenspezifischen B-Zellen und ihrer Lokalisierbarkeit im Blut und Gewebe soll ein besseres Verständnis der zugrunde liegenden Pathomechanismen ermöglichen und Ansätze für neue Therapiestrategien offen legen.
Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Andreas Radbruch, Deutsches Rheuma Forschungszentrum Berlin durchgeführt.

(Ansprechpartner: Dr. med. Richard Stefaniak)

Die Ätiologie und Pathogenese der systemischen Sklerodermie ist noch immer größtenteils unbekannt. Über die Etablierung einer autoantigen-spezifischen (SCL70, CENP-B) T Zelllinie aus dem peripheren Blut von Patienten mit systemischer Sklerodermie und weiterer Charakterisierungen sowie funktioneller Untersuchungen dieser T- Zellen sollen weitere Hinweise auf die immunologischen Mechanismen bei dieser Autoimmunerkrankung gewonnen werden.
Das Projekt wird in enger Zusammenarbeit mit Dr. rer. nat. Andreas Thiel, Deutsches Rheuma Forschungszentrum Berlin, und PD Dr. Gabriela Riemekasten, Charité Berlin, Abteilung für Rheumatologie, durchgeführt.

(Ansprechpartnerin: Prof. Dr. med. M. Worm)

Bei Autoimmunkrankheiten können IgG-Autoantikörper gegen bestimmte Autoantigene nachgewiesen werden. Die IgG-Titer korrelieren allerdings nicht mit der Krankheitsaktivität. Im neu entwickelten Unicap-ELISA werden IgA-Titer gegen die AntigeneSCL 70, CENP-B, Ro/SS-A und La/SS-B bestimmt, um herauszufinden, ob IgA als früher Diagnoseparameter und/oder als Verlaufsparameter bei bestimmten Kollagenosen genutzt werden kann.

(Ansprechpartner: Dr. Hae-Hyuk Lee)

Das Raynaud-Syndrom ist eine Durchblutungsstörung im Bereich der Hände und Füße, die durch Kälte ausgelöst wird. Verschiedene Formen können unterschieden werden und als wichtiges Symptom kommt das Raynand-Syndrom bei der progressiv-systemischen Sklerodermie vor. Wir haben ein Gerät zur Bestimmung der akralen Wiedererwärmungszeit (Zeit bis zum Erwärmen eines abgekühlten Fingers) entwickelt. Erste Daten weisen darauf hin, dass dieses einfache, nicht invasive Messverfahren zur Diagnostik aber auch zur Verlaufskontrolle bei behandelten Patienten mit Sklerodermie eingesetzt werden kann. Die Sensitivität und Spezifität der Messmethode wurde in verschieden Kollektiven validiert.

(Ansprechpartnerin: Dr. Juliane Autenrieth)

Infrarot-A-Strahlung führt zu einer Hyperthermie des Organismus. Wir konnten in einer klinischen Untersuchung kürzlich zeigen, dass es zu einer Verbesserung der klinischen Symptomatik bei Patienten mit progressiver-systemischer Sklerodermie durch Infrarot-A-Behandlung kommt. In einer laufenden klinischen Untersuchung überprüfen wir, inwieweit diese Wirkung ausschließlich abhängig ist von der Erwärmung des Organismus ist oder ob auch die Infrarot-A-Strahlung selbst über die Haut Effekte vermitteln kann. Hierzu werden Patienten mit progressiver-systemischer Sklerodermie in einer prospektiven randomisierten klinischen Untersuchung mittels zwei verschiedener physikalischer Behandlungsarten untersucht.

(Ansprechpartnerin: Prof. Dr. med. Margitta Worm)

Beim systemischen Lupus eryhematodes (SLE) handelt es sich um eine  Multisystemerkrankung, bei der Antikörper gegen Bestandteile körpereigener Zellen gebildet werden. Aufgrund eines Zusammenspiels vieler Faktoren sind bei SLE-Patienten die Laborwerte des Provitamin D im Serum signifikant erniedrigt. In diesem Projekt untersuchen wir den immunmodulatorischen Einfluß von Provitamin D auf den Krankheitsverlauf in einem SLE-Mausmodell.

(Ansprechpartner: Dr. Dirk Tomsitz)

Offene Sprechstunde

Wir bieten ab sofort keine offene Sprechstunde am 1. und 3. Mittwoch des Monats mehr an!

Patienten ohne Termin können nicht mehr aufgenommen werden (natürlich erhalten Notfallpatienten eine Notfallbehandlung). Wir führen statt dessen demnächst für unsere allergologische Sprechstunde am 1. und 3. Mittwoch des Monats eine Online-Terminbuchung ein. Sie können Ihren Termin dann auf diesen Seiten selbst buchen.

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