Allergisch auf Tomate?

Wir untersuchen die Allergenität verschiedener Tomatensorten.

Allergische Beschwerden? – Wir suchen Freiwillige zur Teilnahme an einer Klinischen Studie

Geeignete Teilnehmer leiden seit mindestens 2 Jahren an allergischen...

Die AG Maurer des Allergie-Centrum-Chaité mit Omer Bébé Ngouateu

Forschungsaufenthalt von Omer Bébé Ngouateu, Ph.D.-Student

Herr Ngouateu vom "Laboratory of Animal Physiology" (UYI-Yaoundé...

Die Gräserpollenallergie mit neuem Medikament behandeln

Charité sucht Teilnehmer für eine Therapiestudie

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Allgemeine Informationen

Was ist eine Mastozytose?

Die Mastozytose ist eine seltene Erkrankung, die durch eine fehlerhafte Vermehrung von Mastzellen in der Haut und/oder in anderen Organen gekennzeichnet ist. Mastzellen gehören zu den Zellen des Immunsystems und sind bei allen Menschen in der Haut anzutreffen.

Mastzellen bilden viele entzündungsfördernde Stoffe, z. B. Tryptase und den "Allergiestoff" Histamin. Deren Ausschüttung führt zu Quaddeln, Juckreiz und Rötungen an der Haut ("als hätte man eine Brennnessel berührt") und gelegentlich auch zu Kopf- und Gelenkschmerzen und/oder Magen-Darm Beschwerden.

Erhöhte Tryptase-Blutwerte sprechen für erhöhte Mastzellzahlen und können so helfen, eine Mastozytose nachzuweisen. Warum es bei Mastozytose-Patienten zu einer Mastzellvermehrung kommt, ist bislang nicht in allen Einzelheiten bekannt.

Es werden mehrere Formen der Mastozytose unterschieden:
Kutane Mastozytosen, die nur auf die Haut beschränkt sind, und systemische Mastozytosen, bei denen mehrere Organe betroffen sind.

Unser aktueller Informationsflyer als PDF-Datei:

Weitere Informationen über Mastozytose finden Sie auf www.mastozytose.net.

Was ist zu beachten…

Patienten mit Mastozytose sollten bestimmte Medikamente wie Aspirin oder Codein, aber auch Koffein und Alkohol meiden, da diese zur Aktivierung von Mastzellen und zur Freisetzung von Histamin aus Mastzellen führen können.

Gleiches gilt für sehr heiße oder kalte Bäder, Saunabesuche und kräftiges Reiben auf der Haut. Diese Reize können nicht nur die beschriebenen Hautveränderungen hervorrufen, sondern bei starker Histaminausschüttung auch zu Kreislaufbeschwerden mit Schwindel und Blutdruckabfall führen.