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Forschungsschwerpunkt Allergie und Ernährung

Mitarbeiterinnen:

Mitarbeiterinnen Forschungsschwerpunkt Allergie und Ernährung
  • Prof. Dr. med. Margitta Worm
  • Dipl. troph. Stephanie Hompes, wiss. Doktorandin
  • Dr. rer. nat. Christin Weise, wiss. Mitarbeiterin
  • Dr. Dipl. troph. Sabine Dölle, wiss. Doktorandin
  • Dr. med. Juliane Hiepe, Prüfärztin in klinischen Studien

Die Diagnostik einer Nahrungsmittelallergie ist zeit- und arbeitsaufwendig. Durch eine verbesserte Charakterisierung von Allergenen und Allergenstrukturen können zukünftig bessere Methoden in der Diagnostik und neue Therapien entwickelt werden.
Wir untersuchen derzeit in Zusammenarbeit mit dem Institute für Gemüse und Zierpflanzen, Großbeeren, dem Max-Planck-Institute, Potsdam-Golm und der Proteom Factory, Berlin, inwieweit der Genotyp (Gemüsearten: Karotte, Tomate und Sellerie, Nussart: Haselnuss) oder unterschiedliche Anbaubedingungen (abiotische Stressfaktoren) einen Einfluss auf das allergene Potential von Gemüse haben.

(Ansprechpartnerin: Dr. Sabine Dölle)

Bei verschiedenen Erkrankungen wie rheumatoider Arthritis, Atherosklerose und Diabetes mellitus hat sich die orale Zufuhr hoher DHA-Mengen bereits als vorteilhaft erwiesen. Eine positive Beeinflussung allergischer Erkrankungen durch diese omega-3 mehrfach ungesättigte Fettsäure (PUFA) ist wahrscheinlich, da DHA auch in eigenen Voruntersuchungen immunmodulatorische Wirkungen im Allergie-Maus-Modell, sowie inhibitorische Effekte auf die IgE-Produktion in vitro zeigte.
Weiterführende Untersuchungen im Allergie-Maus-Modell sollen die Auswirkungen der Supplementierung mit DHA auf lokaler und systemischer Ebene klären. Die Ergebnisse dieser Versuche sollen direkt zur Entwicklung neuer Therapieansätze bei atopischen Erkrankungen führen.

(Ansprechpartnerin: Dr. rer. nat Christin Weise)

Die in der Nahrung enthaltenen Fettsäuren besitzen immunmodulatorische Effekte. Sie beeinflussen die endogene Eicosanoidsynthese und führen infolgedessen zu einer veränderten Immunantwort. Im Rahmen einer klinischen Untersuchung wird die therapeutische Wirksamkeit von Fettsäuren bei Patienten mit atopischer Dermatitis untersucht. Um die immunmodulierende Wirkung dieser Behandlung zu untersuchen, werden inflammatorischen Zytokine, Aktivierungsmarker und die Immunglobulintiter im Verlauf der Intervention beobachtet. Die Bestimmung von Lipidmetaboliten im Serum soll Hinweise auf die verantwortlichen Moleküle in vivo geben.

(Ansprechpartnerin: Dr. Sabine Dölle)

Offene Sprechstunde

Das Allergie-Centrum-Charité bietet zumeist jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat eine offene Sprechstunde an, es gibt jedoch Ausnahmen. Bitte beachten Sie hierzu unbedingt die aktuellen Hinweise auf dieser Seite.

Neue Patienten mit Überweisung können sich ohne Termin an diesen Tagen von 7:30 bis 9:00 Uhr in der Hautklinik anmelden und werden dann noch am gleichen Tag gesehen. Bitte bringen Sie jedoch Geduld und Zeit mit.

Zudem bitten wir Sie, das folgende Formular vorab zu lesen und ausgefüllt zur offenen Sprechstunde mitzubringen.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass in der offenen Sprechstunde nur Erstvorstellungen möglich sind.

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